Ometepe & kolonialer Flair

Nicaragua, eine schöne überraschung

Nicaragua…wo liegt das überhaupt? Alles was ich über dieses Land wusste, war, dass es in Mittelamerika liegt, zwischen Honduras und Costa Rica, um genau zu sein. Ich hatte so gar keine Vorstellung. Umso überraschter war ich über den wunderschönen kolonialen Flair in Granada und Leon und die grüne Vulkaninsel Ometepe. 

VIDEO: WELTREISE VLOG #30: ometepe & kolonialer Flair

Die Vulkaninsel Ometepe

Nach langer Fahrt von Panama City und einer Übernachtung in Costa Rica waren wir endlich in Nicaragua. Unser erster Stopp sollte die Vulkaninsel sein, die im Nicaragua See liegt. Der Bus lies uns in Rivas raus, von dort ging es mit einem Taxi (USD 3) nach San Jorge zur Fähre. 

Ometepe ist etwas für Naturliebhaber. Auf der Insel liegen gleich zwei Vulkane, die bestiegen werden können, es gibt ein paar hübsche schwarze Strände und die Lagune Ojo de Agua zum Schwimmen. Von der Hauptstadt Moyagalpa lässt sich die Insel mit einem Motorroller am besten erkunden (USD13 pro Tag). 

Die Insel ist touristisch nicht sehr erschlossen. Das Leben auf der Insel geht seinen gemütlichen Gang. Es gibt nur wenige Touristen. Das bedeutet aber auch, dass es nur einfache Unterkünfte gibt. Blümchen-Bettwäschen-Alarm 😒. Ich habe mal wieder mein Schlafsack Inlet raus gekramt. 

Wer es etwas „luxuriöser“ mit Strand möchte, sollte nach Santa Cruz gehen. Aber Achtung, Taxis sind teuer. Eine Fahrt kostet bereits USD 30. 

Mit der Kutsche durch Granada

Granada ist ein kleiner, gemütlicher Ort am Nicaragua See. Wunderschöne Kirchen, verstreut in der ganzen Stadt und pastellfarbene, bunte Hausfassaden erwarten Dich. Der schattenreiche Parque Central im Zentrum Granadas wird zum Nachmittag lebendig. Von hier fahren übrigens die Kutschen ab. 

Die Calle la Calzada ist die Touri Meile, wo sich ein Restaurant neben das andere reiht. Hier ist Happy Hour all night long. 

Granada liegt am Nicaragua See, aber leider spielt das hier keine große Rolle, denn die Promenade ist total unspektakulär. Hier ist absolut gar nichts los. Außerdem soll diese Ecke nicht so sicher sein, also abends lieber fern halten. 

Von Granada lohnt ein Ausflug zu den Pueblos Blancos, die auf 500 Meter über dem Meer liegen und daher für eine kleine Abkühlung sorgen, denn in Granada ist es im Juli unerträglich heiß. Vom Mirador in Catarina hast Du einen tollen Blick über die Laguna de Apoyo. 

Léon und Strand Las Peñitas

Auch Léon hat eine koloniale Architektur zu bieten, aber Wer hat bei der Hitze noch Bock auf Sightseeing? Also ab an den Strand.

Am schönen, dunklen Sandstrand Playa las Peñitas lässt es sich wunderbar relaxen. 

Für nur 12 Cordoba kommst Du dort  mit dem Chicken Bus hin, diese fahren vom Sutiava Market ab, auch bekannt als “El Mercandito”. Dort kommst Du am besten mit dem Taxi hin.

 

Übernachtungstipp: Simple Beach Lodge

Das kleine Hotel direkt am Strand von Las Peñitas macht echt was her. Strohdach, Palettenmöbel und der Ausblick auf den Pazifik zum Sonnenuntergang, einfach simple😉. Doppelzimmer USD 30 pro Nacht. 

Hast Du noch weitere Tipps zu Nicaragua? Lass es uns wissen und hinterlasse einen Kommentar. Wir freuen uns darauf!