Guatemala - Antigua und Atitlán See

Guatemala, ein unterschätztes Juwel

Wenn man an Guatemala denkt, dann wahrscheinlich erst einmal „Gefährlich, armes Land, Maya-Stätten“. Beim Blick in die Sicherheitswarnungen des Auswärtigen Amtes wurde mir auch etwas anders, aber davon solltest Du Dich nicht abschrecken lassen. Die Landschaft geht von flach bis hügelig. Auf dem Weg nach Antigua befanden wir uns auf einmal wieder auf 1578 Meter über dem Meeresspiegel. Also Fleecepulli wieder raus. Antigua besticht mit rustikalem Flair im Kopfsteinpflaster Look und kolonialen Stil. Am Atitlán See machen nicht nur gern die Ami´s Urlaub. Man kann schon sagen, dies ist der schönste See in Lateinamerika. Die umliegenden grünen Hügel, das blaue Wasser und die entspannte Atmosphäre in den Dörfern bilden die Kulisse für einen tollen Aufenthalt.

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Antigua - 100% kolonial

Die kleine Stadt ist sehr beschaulich. Der Verkehr rollt ruhig dahin, vielleicht auch wegen der Beschaffenheit der Strassen, denn diese bestehen aus holprigem Kopfsteinpflaster. Es gibt nur wenig nerviges Gehupe auf der Strasse. Was schon einmal für eine entspannte Atmosphäre sorgt.

 

Der baumbestandene Hauptplatz ist auch hier Lebensmittelpunkt der Stadt. Es wimmelt nur so von Frauen in der typischen Maya-Robe. Aber Vorsicht, jede will etwas verkaufen. 

 

Es gibt einige Kirchen zu bewundern, die etwas verstreut in der Stadt liegen. Die Architektur ist sehr kunstvoll mit viel Stuck und hellem Gelbton.

Der bekannte Uhrenbogen Santa Catalina Arch ist natürlich zu jeder Zeit eine gutbesuchte Sehenswürdigkeit. In Blickrichtung nach Süden siehst Du unter dem Bogen den Volcán de Agua. Wenn die Sonne unter geht und langsam die Lichter angehen, erstrahlt der Bogen in einer ganz anderen Atmosphäre. Der Besuch bei Tag und Nacht ist daher wärmstens zu empfehlen.

 

Vom Mirador Cerro de la Cruz hast Du ein tolles Panorama über die Stadt und den dahinter liegenden Vulkan. Einheimische Familien nutzen diesen Ort auch für ein kleines Picknick mit grandiosem Ausblick.

Kaffee und Kuchen:

Pünktlich um 16 Uhr stellt sich bei mir immer ein kleines Hüngerchen ein. Ideal um gleich mal das kleine hübsche Kaffee Ganache in der 5a Calle Poniente auszuprobieren. Die kleinen Törtchen in der Vitrine sehen nicht nur vielversprechend aus, sie sind auch mega lecker. Und erstaunlicherweise war auch der Latte Macchiato nicht von schlechten Eltern. 

Günstig essen:

Im El Faro in der Strasse 5a Calle Poniente gibt es Tacos und Burritos mit Getränk schon für Q 22. Das Essen ist einfach, aber gut. 

 

Vor allem Einheimische kommen hier ins Rincón Típico zum Lunch. Das Chicken Asado oder Chorizo mit Getränk bekommst Du für Q 30. 

Gut und günstig wohnen…

kannst Du im Casa de Gitana. Das Doppelzimmer kostet USD 23 pro Nacht. Es gibt einen schönen Hof und Garten, so dass Du Dich die meiste Zeit draussen aufhalten kannst. Ausserdem bietet das Hostel Spanisch Unterricht für USD 5 die Stunde an. 

Chillen am Atitlán See

Rund um den See gibt es verschiedene Ortschaften zum unterkommen. Die grosse Frage ist mal wieder - Wohin? In diesem Fall kommt es tatsächlich auf das Budget an. Es gibt Budget Unterkünfte und gediegene, abgelegene Hotelanlagen. Es gibt keinen grossen Luxus, aber das brauchst Du hier auch nicht. Fast jedes Hotel, ob günstig oder teuer hat Blick auf den See. 

 

Generell gilt San Pedro La Laguna als kostengünstigstes Dorf am See. 

San Pedro La Laguna liegt etwas vorgelagert im See, das heisst es gibt zwei Seiten. An der Westseite liegt der Pier nach Panajachel und an der Ostseite ist der Pier nach Santiago Atitlán.

Wichtig zu beachten ist, dass die Seite mit dem Pier nach Panajachel am schönsten ist, da diese einen direkten Blick auf die Berge bietet, ausserdem ist das Wasser auf dieser Seite nicht so verschmutzt. 

 

Entlang der Promenade nach links und rechts vom Pier liegen etliche Hotels und Restaurants. Je weiter Du nach links gehst, wird es ruhiger und der Blick vom Hotel auf den See ist unverstellter. 

 

Von der Dachterrasse unseres Hotels am Ende der Strasse hatten wir einen sagenhaften Blick auf den Atitlán See. Mit Buch in der Hängematte lässt sich dieses Panorama am besten geniessen. 

 

Es gibt leider keinen Strand in der Nähe. Aber mit einem Kayak (Q 15 pro Stunde) kannst Du zum gegenüber liegenden Ufer paddeln und dort im Wasser planschen und am Strand entspannen. 

 

Smoothies:

Im kleinen Bretterverschlag der D’ Juice Girls gibt es leckere riesen grosse Smoothies ab Q 10. Du kannst hier sogar Deine eigene Kreation machen oder einfach die Bananen, Erdnussbutter und Oreo Variante probieren. 

 

Falafel und Co.:

In Guatemala und vor allem am Atitlán See wimmelt es nur so von Israelis, aus diesem Grund gibt es einige Restaurants, die sich dieser leckeren Küche gewidmet haben.

Unser Stammlokal war das Shanti Shanti. Lecker und günstig (Q 20 - Q 32). 

 

 

Spar-Tipp:

Die Shuttle Bus Tickets von San Pedro La Laguna nach z.B. San Cristobal in Mexico kosten in San Pedro USD 32, sogar inkl. Bootsüberfahrt nach Panajachel. Für das gleiche Ticket zahlst Du in Panajachel USD 35.  

Günstig wohnen in San Pedro La Laguna:

Ankommend am Pier von Panajachel liegt am Ende der Promenade die Villa del Lago. Es gibt ein Gebäude direkt am See und ein anderes, das dahinter liegt. Wir waren dahinter gelegenen Hotel für EUR 14 die Nacht. Auf den Gängen gibt es Hängematten mit Blick auf den See und die Dachterrasse bietet einen tollen Rundumblick.  

 

 

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